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title: "Conversion"
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description: "Was ist eine Conversion? Einfach erklärt mit Formel für die Conversion Rate, Beispiel und Praxistipps. Erfahre, wie UX deine Conversions beeinflusst."
published: "2026-10-14T15:20:07+02:00"
updated: "2026-10-14T15:20:07+02:00"
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# Conversion

Eine Conversion ist eine gewünschte Aktion auf einer Website oder in einer App, etwa ein Kauf oder eine Anmeldung. Die Conversion Rate zeigt, welcher Anteil der Besuche dazu führt.

- **Buchstabe:** C
- **Englischer Begriff:** Conversion

UX-Glossar · engl. Conversion

# Conversion

Eine Conversion ist eine gewünschte Aktion auf einer Website oder in einer App, etwa ein Kauf oder eine Anmeldung. Die Conversion Rate zeigt, welcher Anteil der Besuche dazu führt.

Stell dir vor, ein kleiner Online-Shop für Kaffeebohnen bekommt im Monat 4.000 Besuche. Viele schauen sich Produkte an, legen sogar etwas in den Warenkorb, aber nur wenige bestellen am Ende. Das Team fragt sich: Liegt es am Preis, an den Versandkosten oder am Checkout?

Um solche Fragen geht es, wenn von Conversion die Rede ist.

## Einfach erklärt

Conversion heißt wörtlich „Umwandlung“. Gemeint ist der Moment, in dem jemand auf einer Website oder in einer App eine gewünschte Aktion ausführt: aus Besuchenden werden Kundschaft, Abonnierende oder Interessierte. Was als Conversion zählt, legt das Team selbst fest. Typisch sind ein Kauf, eine Newsletter-Anmeldung, eine Kontaktanfrage oder ein Download.

Ein Vergleich aus dem Alltag: In einer Buchhandlung stöbern viele Menschen. Wie viele davon an der Kasse stehen, ist die Conversion. Die Gestaltung des Ladens, die Beratung und die Länge der Schlange entscheiden mit, ob aus Stöbern ein Kauf wird.

## Conversion Rate berechnen

Die Conversion Rate ist der Anteil der Besuche, die zu einer Conversion führen. Die Formel ist einfach: Anzahl der Conversions geteilt durch Anzahl der Besuche, mal 100. Bestellen im Beispiel oben 80 von 4.000 Besuchen, liegt die Conversion Rate bei 2 Prozent. Je nach Analytics-Tool wird pro Sitzung oder pro Person gezählt, deshalb lohnt sich ein Blick darauf, was genau gemessen wird.

Die Nielsen Norman Group unterscheidet zwei Arten. **Makro-Conversions** sind die eigentlichen Ziele, etwa ein Kauf. Sie passieren oft zu selten, um schnell aussagekräftige Daten zu liefern. **Mikro-Conversions** sind kleinere Schritte auf dem Weg dorthin, zum Beispiel ein Produkt in den Warenkorb legen oder ein Konto anlegen. Sie kommen häufiger vor und zeigen früher, wo es hakt.

Wichtig für UX: Die Conversion Rate hängt nicht nur am Design. Preise, Saison, Werbekampagnen oder die Qualität des Traffics beeinflussen sie ebenfalls. Sie eignet sich daher vor allem, um Veränderungen über die Zeit zu beobachten, nicht als einzelne Momentaufnahme. Welche psychologischen Faktoren dabei mitspielen, zeigt der Artikel [Warum konvertieren Besucher zu Käufern?](https://www.insideuxdesign.com/de/blog/warum-konvertieren-besucher-zu-kaeufern).

## Ein Beispiel

Ein Beispiel: Im Kaffeeshop zeigt die Auswertung, dass viele den Checkout auf der Seite mit den Versandkosten verlassen. Die Kosten erscheinen dort zum ersten Mal, und das Formular verlangt zusätzlich ein Kundenkonto.

Das Team zeigt die Versandkosten nun schon auf der Produktseite und ermöglicht den Kauf als Gast. Ob das wirkt, prüft es mit einem [A/B-Test](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/a-b-test), statt sich auf das Bauchgefühl zu verlassen. Mehr zu reibungslosen Formularen findest du im Artikel [Formulare, die niemand abbricht](https://www.insideuxdesign.com/de/blog/formulare-die-niemand-abbricht-12-regeln-fuer-bessere-formular-ux).

## Häufige Missverständnisse

Eine höhere Conversion Rate ist nicht automatisch ein Erfolg. Wer Menschen mit versteckten Kosten oder vorausgewählten Zusatzoptionen zum Abschluss drängt, steigert kurzfristig die Zahl, verliert aber Vertrauen und erzeugt Rücksendungen. Solche [Dark Patterns](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/dark-patterns) sind kein Optimieren, sondern Manipulation.

## In der Praxis

- **Definiere Conversions vorher.** Lege fest, welche Makro- und Mikro-Conversions für dein Produkt zählen, bevor du Zahlen vergleichst.
- **Kombiniere Zahlen mit Beobachtung.** Analytics zeigt, wo Menschen abspringen, ein [Usability-Test](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/usability-test) zeigt, warum.
- **Teste Änderungen einzeln.** Wenn du viele Dinge gleichzeitig änderst, weißt du hinterher nicht, was gewirkt hat.

## Verwandte Begriffe

[A/B-Test](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/a-b-test), [Dark Patterns](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/dark-patterns), [Usability](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/usability), [Journey Map](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/journey-map)

## Quellen

- [Kathryn Whitenton: What Is a Conversion Rate, and What Does It Mean for UX? Nielsen Norman Group, 2019](https://www.nngroup.com/videos/conversion-rate-and-ux/)
- [Kathryn Whitenton: Macro and Microconversions as Metrics in Analytics. Nielsen Norman Group, 2019](https://www.nngroup.com/videos/macro-microconversions-metrics-analytics/)
- [Optimizely: Conversion Rate. Optimizely Glossar](https://www.optimizely.com/de/glossary/conversion-rate)

## Weitere Begriffe

 [  ### A/B-Test

Ein A/B-Test ist ein Experiment, bei dem zwei Varianten einer Seite oder eines Elements gleichzeitig an zufällig aufgeteilte Besuchende ausgespielt werden. So entscheidest du anhand echter Daten, welche Variante besser funktioniert.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/a-b-test) [  ### ARIA

ARIA ist ein W3C-Standard, der HTML um Rollen, Zustände und Eigenschaften ergänzt. So erfahren Screenreader, was ein Element ist und wie es sich gerade verhält.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/aria) [  ### Affordance

Eine Affordance beschreibt, welche Handlung ein Objekt möglich macht und ob Menschen das erkennen: Ein Button lädt zum Drücken ein, ein Griff zum Ziehen.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/affordance) [  ### Alternativtext

Ein Alternativtext ist eine kurze Textfassung eines Bildes im HTML-Attribut alt. Screenreader lesen ihn vor, damit Menschen, die das Bild nicht sehen, dieselbe Information bekommen.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/alternativtext) [  ### Arbeitsgedächtnis

Das Arbeitsgedächtnis hält Informationen für kurze Zeit fest, damit du mit ihnen arbeiten kannst. Es fasst nur wenig, deshalb sollten Interfaces möglichst wenig Merkarbeit verlangen.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/arbeitsgedaechtnis) [  ### Atomic Design

Atomic Design ist eine Methode, Benutzeroberflächen aus kleinen, wiederverwendbaren Bausteinen aufzubauen: von einzelnen Elementen wie Buttons bis zu ganzen Seiten.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/atomic-design) [  ### BFSG

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verpflichtet seit dem 28. Juni 2025 viele Unternehmen, bestimmte Produkte und digitale Dienstleistungen wie Onlineshops barrierefrei zu gestalten.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/bfsg) [  ### Barrierefreiheit

Barrierefreiheit bedeutet, dass Websites, Apps und digitale Dokumente so gestaltet sind, dass alle Menschen sie nutzen können, auch mit einer Seh-, Hör-, motorischen oder kognitiven Behinderung.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/barrierefreiheit) [  ### Card Sorting

Card Sorting ist eine Research-Methode, bei der Menschen Begriffe auf Karten in Gruppen sortieren. So siehst du, wie sie Inhalte gedanklich ordnen, und kannst eine verständliche Navigation planen.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/card-sorting) [  ### Cognitive Load

Cognitive Load ist die geistige Anstrengung, die nötig ist, um eine Oberfläche zu verstehen und zu bedienen. Je weniger unnötige Denkarbeit ein Design verlangt, desto leichter fällt die eigentliche Aufgabe.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/cognitive-load) [  ### Contextual Inquiry

Contextual Inquiry ist eine Research-Methode, bei der du Menschen in ihrem echten Arbeitsumfeld beobachtest und befragst. So siehst du, wie sie Aufgaben tatsächlich erledigen, nicht nur, wie sie davon erzählen.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/contextual-inquiry) [  ### Dark Patterns

Dark Patterns sind Gestaltungstricks, die Menschen zu Entscheidungen drängen, die sie eigentlich nicht treffen wollen, etwa versteckte Kündigungen oder vorausgewählte Zusatzoptionen.

 ](https://www.insideuxdesign.com/de/glossar/dark-patterns)
